Heliotropium arborescens

Vanilleblume

Die Gattung Heliotropium zählt zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae), die als Vanilleblume oder Sonnenwende bekannte Heliotropium arborescens ist mit dem Borretsch und den Vergissmeinnicht, aber nicht mit der Vanille (Vanilla, Link –>) verwandt. Ihren Trivialnamen verdankt sie dem beliebten Schoten ähnlichen Duft ihrer Blüten.

Sie stammt aus Südamerika (Peru) und kann bis zu einem Meter hoch werden. Im Balkonkasten oder Topf bleibt sie aber zumeist kleiner.

Zu erhalten ist sie mit bläulichen, lila oder weißen Blüten, die sie vom Frühsommer bis in den Herbst zeigt.

Sie ist mehrjährig, muss aber frostfei im Haus überwintert werden.

heliotropium arborescens

Heliotropium arborescens eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte. Auf den Balkon oder die Terrasse sollte sie erst kommen, wenn nicht mehr mit Frost zu rechnen ist.

Als Substrat eignen sich handelsübliche Blumen- oder Kakteenerde. Auflockern kann man es mit etwas Bimskies oder Tongranulat.

Wenn man die Erde zwischen den Wassergaben an-, aber nicht ganz austrocknen lässt, ist man beim Gießen auf der sicheren Seite. Ballentrockenheit oder Staunässe mag die Vanilleblume nicht.

Düngen kann man mit Stäbchen oder einer flüssigen Variante, von April bis September monatlich und in der halben Konzentration. Ich verwende dafür organischen Gemüsedünger. Wenn jährlich umgetopft wird, ist keine Düngergabe nötig.

vanilleblume

Für eine lang andauernde Blüte, sollte man Verblühtes regelmäßig ausputzen. Wird die Vanilleblume im Frühjahr etwas eingekürzt, dann verzweigt sie sich und treibt kompakt neu aus.

Überwintern

Über den Winter bringen, kann man Heliotropium arborescens kühl, so um die 10 °C, am hellen bis halbschattigen Standort. Da sie dann ihr Wachstum einstellt, muss das Substrat gerade so feucht gehalten werden, das es nicht austrocknet.

Vermehren

Die Vermehrung kann durch im Fachhandel erhältiche Samen oder Stecklinge erfolgen.

Verwandte Pflanzen: