Mentha suaveolens „Variegata“

Ananasminze

Von Mentha suaveolens gibt es verschiedene Sorten, die sich in der Farbe ihrer Blätter und im Geschmack unterscheiden. Die auch bei uns heimische Naturform ist als Rundblättrige Minze bekannt. Die hier beschriebene „Variegata“ wird als Ananasminze bezeichnet.

Sie schmeckt nicht ganz so stark nach Menthol und ist fruchtig im Abgang. Mit einer Ananas hat ihr Aroma für mein Empfinden aber nichts gemein.

Die Triebe der Minze können bis zu 80 Zentimeter lang werden, sie blüht von Juli bis September und verbreitet sich durch Ausläufer. Sie ist ganzjährig in gut sortierten Supermärkten zu erhalten.

Mentha suaveolens

Mentha suaveolens „Variegata“

Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Gießen: gleichmäßig feucht
  3. Dünger: organischer Gemüsedünger monatlich von April bis September
  4. Temperatur: im Topf bedingt winterhart, oder bei 5 °C überwintern
  5. Substrat: ungedüngte Blumenerde
  6. Vermehrung: Stecklinge

Die Ananasminze eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte, zeigt sich nach meinen Beobachtungen in der Sonne aber blühfreudiger.

Wurde sie im Supermarkt erworben, dann muss man sie an die direkte Sonne langsam gewöhnen. Sonst können ihre Blätter verbrennen. Diese Kräuter werden in der Regel schnell hochgezogen und müssen erst abhärten.

Als Substrat eignet sich eine handelsübliche Mischung für Zimmer- oder Balkonpflanzen. Soll die Minze in der Küche verwendet werden, dann würde ich eine ungedüngte Variante verwenden.

Die Erde hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. Wenn ab und an mal etwas Wasser im Untersetzer steht, schadet das nicht, nur zum Dauerstand sollte es nicht werden.

Ballentrockenheit mag Mentha suaveolens, sie führt relativ schnell zum Vertrocknen der Blätter.

Da sie zum Wuchern neigt und den Kasten oder Topf innerhalb eines Jahres ausfüllen kann, topft man sie am besten jährlich um und entfernt einen Teil der Ausläufer.

Ananasminze

Wer jährlich umtopft, muss nicht düngen. Wird die Ananasminze wegen des Ertrags kultiviert, dann kann man von April bis September einmal im Monat organischen Gemüsedünger verabreichen.

Überwintern

Bei mir hat sich diese Sorte der Minze im Topf als nur bedingt winterhart erwiesen, bis -10 °C. In rauen Regionen überwintert man sie besser im kühlen Keller im Haus.

Mit der Naturform habe ich keine Erahrungen, aber sie scheint es auch im Topf etwas kälter zu vertragen.

Vermehrung

Vermehren lässt sich die Ananasminze durch das Abtrennen von Ausläufern oder Stecklinge. Die bewurzeln bei Zimmertemperatur innerhalb von 2 Wochen.

Die Minze im Garten

Im Garten ist ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen mit einem gleichmäßig feuchten Boden ideal. Der kann etwas Sand, Humus und/oder Lehm enthalten. Ausgepflanzt ist sie winterhart bis -18 °C.

Da sie schnell wächst, kombiniert man sie am besten mit hohen Arten. Sie eignet sich zum Unterpflanzen von Bäumen und Sträuchern.

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