Larix kaempferi

Japanische Lärche

Die Gattung Larix zählt zu den Kieferngewächsen (Pinaceae) und beinhaltet ungefähr 10 Arten. Die Japanische Lärche (Larix kaempferi) stammt, der Trivalname lässt es erahnen, aus Japan. Wild wachsend kann sie bis zu 50 Meter hoch werden. Da sie schnittverträglich ist, eignet sie sich für die Bonsaigestaltung.

Bitte nicht erschrecken, wenn die Nadeln im Herbst gelb werden und abfallen. Das ist bei den Lärchen üblich.

Larix kaempferi

Pflege
  1. Standort: sonnig bis absonnig im Sommer, hell im Winter
  2. Gießen: gleichmäßig feucht vom Frühjahr bis in den Herbst, mäßig feucht im Winter
  3. Dünger: Flüssigdünger monatlich von April bis September
  4. Substrat: Bonsaierde pur oder aufgelockert mit Bimskies und Akadama
  5. Winterhart: ja
  6. Vermehrung: Samen, Stecklinge

Die Japanische Lärche gedeiht am besten, wenn sie für mindestens 4 Stunden täglich Sonnenlicht erhält. Sie verträgt auch im Topf die sommerliche Mittagssonne. An solch einem Standort kann während der heißen Sommerwochen tägliches Gießen nötig sein.

Als Substrat eignet sich handelsübliche Bonsaierde. Die habe ich mit Bimskies und Akadama im Verhältnis 2:1:1 aufgelockert. Dieser Mix entspricht den Fertigmischungen für Kiefern aus dem Fachhandel.

Vom Frühjahr bis in den Herbst darf durchdringend gegossen werden. Man gießt solange, bis sich die Erde mit Wasser vollgesogen hat. Bis zur nächsten Wassergabe lässt man sie fast austrocknen.

Düngen kann man flüssig, von April bis September einmal im Monat. Im ersten Jahr nach dem Umtopfen dünge ich nicht. Im 2. Jahr verabreiche ich ihn in der halben Konzentration. Danach gibt es die vom Hersteller empfohlene Menge.

Japanische Lärche

Die Japanische Lärche verliert ihre Nadeln im Herbst.

Überwintern

Steht die Lärche überdacht, dann muss im Winter nur an frostfreien Tagen gegossen werden.

Ich überwintere im Freien und gieße während dieser Zeit nicht. Aus diesem Grund verwende ich ein halb mineralisches Substrat. Darin kann sich auch während regenreicher Wochen kein Wasser anstauen.

Larix kaempferi hat sich bei mir bis -15 °C – kälter wird es hier so gut wie nie – ohne Schutz als winterhart erwiesen.

Vermehrung

Die Vermehrung kann durch Samen und Stecklinge erfolgen.

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