× Fatshedera lizei

Efeuaralie

Die Efeuaralie (× Fatshedera lizei) ist keine natürlich vorkommende, sondern eine durch Kreuzung entstandene Art. Neben der Zimmeraralie (Fatsia japonica) an ihr beteiligt sind, dazu habe ich verschiedene Angaben gefunden, entweder unser heimisches Efeu (Hedera helix) oder Hedera hibernica.

Junge Pflanzen wachsen aufrecht, die älteren überhängend, sie müssen gestützt werden.

Zu erhalten ist das über einen Meter hoch werdende Araliengewächs (Araliaceae) mit einfarbigen und weiß-grün panaschierten Blättern.

Im milden englischen Klima scheint sie winterhart zu sein. Nach meinen Beobachtungen ist sie das in unseren Breiten, vor allem wenn sie im Topf kultiviert wird, aber nicht.

Fatshedera lizei

Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Gießen: an-, aber nicht austrocknen lassen
  3. Düngen: von April bis September monatlich oder Stäbchen/Granulat
  4. Temperatur: zimmertemperatur ganzjährig oder bei 5-10 °C überwintern
  5. Substrat: Blumenerde
  6. Vermehrung: Stecklinge

Auf dem Balkon ist ein helles bis halbschattiges Plätzchen optimal, mit Morgen- oder Abendsonne. Im Zimmer sollte die Efeuaralie hell stehen.

Die Mittagssonne im Sommer wird nach Gewöhnung auch vertragen, kann aber zum Ausbleichen der Blätter führen. Zudem muss am vollsonnigen Standort häufiger gewässert werden.

Fatshedera lizei wächst gut in handelsüblicher Blumenerde. Im Sommer und wenn bei Zimmertemperatur überwintert wird, lässt man sie zwischen den Wassergaben an-, aber nicht austrocknen. Staunässe und Ballentrockenheit mag sie nicht.

Zum Düngen eignen sich Flüssigdünger für Blüh- oder Grünpflanzen, die von April bis September einmal im Monat gegeben werden können. Oder man bestückt den Topf im Frühjahr und Sommer mit Stäbchen. Infos zur Menge finden Sie hier.

Überwintern

Die Efeuaralie kann das ganzjährig bei Zimmertemperatur kultiviert werden. Sie lässt sich aber auch kühl überwintern, zwischen 5-10 °C. Dann wässert man nur schlückchenweise und gerade soviel, dass die Erde nicht austrocknet.

Vermehrung

Als Stecklinge können Stammteile mit mindestens einem Blatt oder Triebspitzen verwendet werden. Sie werden sofort nach dem Schneiden gepflanzt. Der Standort für die Aufzucht sollte hell, aber ohne direkte Sonne, bei Temperaturen ab 20 °C sein. Abdecken muss man den Topf nicht.

Efeuaralie

Steckling der Efeuaralie.

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