Fatsia japonica

Zimmeraralie

Zimmeraralie

Pflege
  1. Standort Absonnig bis schattig, Morgensonne, Abendsonne
  2. Substrat Mischungen für Zimmerpflanzen, Kübelpflanzen, Kräuter, Gemüse
  3. Gießen Antrocknen lassen zwischen den Wassergaben, mäßig feucht im Winterquartier
  4. Düngen Gelegentlich von April bis September mit Flüssidünger, Stäbchen, Granulat, Pellets
  5. Temperatur Verträgt im Kübel kurzzeitig Frost bis -10 °C
  6. Vermehrung Samen, Stecklinge

Fatsia japonica „Spider’s Web“

Standort

Für die buntlaubigen Sorten sind helle Standorte mit Morgen oder Abendsonne ideal. Die grüne Wildform wächst auch gut im Schatten. Die heiße Mittagssonne des Sommers würde ich der Zimmeraralie, zumindest im Topf oder Kübel, nicht zumuten.

Verbringt Fatsia japonica den Winter im Garten oder auf dem Balkon, muss sie vor Kahlfrost geschützt werden. Sie darf bei Temperaturen unter 0 °C nicht in der Sonne stehen. Sie würde die Blätter auftauen, die wiederum versuchen würden aus den gefrorenen Wurzeln Wasser zu beziehen. Sodass Blätter und Triebe vertrocknen können.

Substrat

Fertigmischungen für Zimmerpflanzen, Kübelpflanzen, Kräuter und Gemüse können verwendet werden.

Zimmeraralie Blüte

Gießen

Der Topfballen darf zwischen den Wassergaben bis zu 80 % seiner Höhe antrocknen. Staunässe, also wenn Wasser länger als für ein paar Stunden im Untersetzer steht, wird nicht vertragen. Trocknet die Erde aus, kann das zum Abwerfen von Blütenknospen führen.

Düngen

Im ersten Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen ist keine Düngung erforderlich, handelsübliche Substrate sind vorgedüngt. Anschließend kann von April bis September monatlich Flüssigdünger gegeben werden. Langzeitdünger wie Stäbchen, Pellets oder Granulat können je einmal im Frühjahr und Sommer in die Erde kommen.

Temperatur

Die Zimmeraralie ist in unseren Breiten bedingt winterhart. Ausgepflanzt im Garten verträgt sie bis zu -15 °C. Im Kübel auf dem Balkon kommt sie mit bis zu -10 °C zurecht. In harten Wintern mit langen Frostperioden, kann sie bis auf die Wurzeln erfrieren, treibt aber im Frühjahr wieder aus.

Fatsia japonica

Fatsia japonica „Spider’s Web bei Frost (links), die Tagestemperatur betrug als das Foto entstand -5 °C. In der Nacht zuvor war es -9 °C kalt. Rechts ist sie eine Woche später zu sehen, bei 10 °C.“

Wer nicht möchte, dass Fatsia japonica zurückfriert, kann sie im Haus überwintern. Dort sind 0 bis 10 °C ideal, wenn sie im Frühjahr blühen soll. Aber auch temperierte Standorte um 15 °C werden vertragen.

Zimmeraralie winterhart

Ausgepflanzte Zimmeraralie mit Frostschäden (links). Nach einigen Wochen erschienen neue Triebe.“

Vermehren

Die Vermehrung kann mit Samen und Stecklingen erfolgen.

Das Saatgut der Zimmeraralie ist im Fachhandel zu erhalten. Vor der Aussaat wird es für 12 bis 24 Stunden in zimmerwarmem Wasser eingeweicht. Die Saattiefe beträgt ungefähr einen Zentimeter.

Fatsia Samen

As Substrat eignen sich Mischungen für Kräuter und Gemüse oder Anzuchterde. Es muss gleichmäßig feucht gehalten werden, darf aber nicht tropfnass sein. Bei Temperaturen um 20 °C zeigten sich der ersten Keimblätter nach 2 Wochen.

Die Luftfeuchtigkeit lässt sich erhöhen, wenn ein Gefrierbeutel über den Topf gestülpt wird. Damit sich kein Schimmel bildet, muss täglich gelüftet werden.

Aralie Jungpflanze

Der ideale Standort für die Anzucht der Zimmeraralien ist hell aber ohne direkte Sonne, bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C.

Fatsia japonica

Steckbrief
  1. Botanischer Name Fatsia japonica
  2. Deutsche(r) Name(n) Zimmeraralie
  3. Familie Araliengewächse (Araliaceae)
  4. Verbreitungsgebiet Japan, Korea
  5. Sonstige Informationen Ausser der grünblättrigen Wildform sind auch weiß-grün gemusterte Sorten zu erhalten.
    Die Zimmeraralie ist mit dem Efeu (Hedera) verwandt und lässt sich mit ihm kreuzen. Diese Hybride wird als Efeuaralie (× Fatshedera) bezeichnet.
Fatshedera lizei

× Fatshedera lizei

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