Fatsia japonica

Zimmeraralie

Die Zimmeraralie (Fatsia japonica) zählt zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae) und ist in Japan sowie Südkorea heimisch. Sie wächst strauchförmig und kann über 5 Meter hoch werden.

Es werden verschiedene Sorten angeboten, zum Beispiel mit weiß-grün gemusterten Blättern.

Sie ist übrigens mit dem Efeu (Hedera) verwandt und lässt sich mit ihm kreuzen. Diese Hybriden werden als Efeuaralie (× Fatshedera) bezeichnet.

Zimmeraralie

Pflege
  1. Standort: absonnig bis halbschattig
  2. Gießen: gleichmäßig feucht während der Wachstumszeit, mäßig feucht im Winterquartier
  3. Substrat: Blumenerde, Kübelpflanzenerde
  4. Dünger: flüssig oder Stäbchen von April bis September
  5. Überwintern: im Haus bei 5-10 °C. In milden Regionen bedingt winterhart, aber nicht im Kübel.

Ideal ist ein heller Standort mit Morgen- oder Abendsonne. Die sommerliche Mittagssonne würde ich der Zimmeraralie, zumindest im Topf oder Kübel, nicht zumuten.

Die einfarbigen Sorten vertragen auch Halbschatten.

Auf dem Balkon oder der Terrasse sollte Fatsia japonica erst platziert werden, wenn nicht mehr mit Frost zu rechnen ist.

Als Substrat eignet sich eine handelsübliche Mischung für Kübel- oder Zimmerpflanzen. Vom Frühjahr bis in den Sommer darf es zwischen den Wassergaben an-, aber nicht austrocknen. Staunässe gilt es zu vermeiden.

Gedüngt werden kann von April bis September einmal im Monat flüssig, oder im Frühjahr sowie Sommer mit Stäbchen. Im ersten Jahr nach dem Umtopfen ist keine Düngergaber erforderlich. Danach richtet sich die Konzentration nach dem Nährstoffgehalt der Erde.

Überwintern

Der ideale Winterstandort ist kühl, bei Temperaturen zwischen 5 und 10 °C. Man wässert während dieser Zeit nur schlückchenweise und gerade soviel, dass die Erde nicht austrocknet.

Es ist aber auch eine warme Überwinterung, an einem hellen Standort möglich. Getestet habe ich das bis zu 18 °C.

Die Zimmeraralie im Garten

Fatsia japonica verträgt ein paar Minusgrade und kann in milden Regionen ganzjährig im Garten wachsen. Zum Auspflanzen eignen sich aber nur die Abkömmlinge von abgehärteten Exemplaren. Pflanzen aus dem Bau- oder Gartencenter kommen damit nicht zurecht. Ihre Blätter erfrieren bereits bei -2 °C.

Zimmeraralie winterhart

Wie man am Bild oben erkennen kann, übersteht sie unsere Winter mit zum Teil heftigen Frostschäden, treibt aber von unten wieder aus.

Vermehrung

Die Vermehrung kann durch Samen oder Stecklinge erfolgen.

Das Saatgut der Zimmeraralie ist im Fachhandel zu erhalten. Vor der Aussaat weicht man es für 12 bis 24 Stunden in zimmerwarmem Wasser ein. Die Saattiefe beträgt 0,5 Zentimeter.

Fatsia Samen

As Substrat habe ich ungedüngte Blumenerde verwendet. Man hält es gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. Bei Temperaturen um die 20 °C zeigten sich der ersten Keimblätter nach 2 Wochen.

Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen Gefrierbeutel über den Topf stülpen. Damit sich kein Schimmel bildet, muss einmal täglich gelüftet werden.

Fatsia japonica

Der ideale Standort für die Aufzucht der Zimmeraralien ist hell, aber ohne direkte Sonne, bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C.

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