Oxalis tetraphylla

Glücksklee

Der Glücksklee (Oxalis tetraphylla) stammt aus Mexiko und ist im Handel oder der Literatur oft noch unter seinem alten botanischen Namen Oxalis deppei zu finden.

Als Topfpflanze wird er hautpsächlich zu Silvester angeboten, seine Zwiebeln sind im Frühjahrssortiment zu erhalten. Es gibt verschiedene Sorten, die sich in der Höhe und Färbung ihrer Blüten oder Blätter unterscheiden.

Oxalis tetraphylla

Damit der im Winter gekaufte Glücksklee seinen kompakten Wuchs nicht verliert, sollte er so hell wie möglich, aber kühl, bei Temperaturen zwischen 10 und 15 °C, platzier werden. Sonst kann es vorkommen, dass seine Blätter in die Höhe schießen und umknicken.

Vom Frühjahr bis in den Herbst ist er auf dem Balkon oder im Garten besser aufgehoben. Dort eignet er sich für sonnige bis halbschattige Standorte.

Oxalis tetraphylla

Als Substrat kann man handelsübliche Blumenerde oder einen durchlässigen Mix für Kakteen verwenden. Während der Wachstums- und Blütezeit lässt man es an-, aber nicht austrocknen.

Bei häufiger Staunässe können die Zwiebeln verfaulen. Trocknet die Erde regelmäßig aus, dann zieht Oxalis tetraphylla die Blätter ein.

Sein Nährstoffbedarf ist mäßig. Wenn man jährlich umtopft, muss er nicht gedüngt werden. Anschließend kann von April bis September monatlich Flüssigdünger gegeben werden.

Glücksklee

Überwintern

Ab Mitte Oktorber werden die Wassergaben reduziert, sodass die Blätter vergilben. Abschneiden kann man sie, sobald sie vertrocknet sind. Die Zwiebeln können im Topf bleiben. Der Winterstandort darf dunkel sein, bei Temperaturen zwischen 5 und 15 °C. Damit sie nicht ganz so stark austrocknen, verabreicht man einmal im Monat ein Schlückchen Wasser.

Ein guter Zeitpunkt um die Kleezwiebeln zu neuem Leben zu erwecken, ist ab Mitte März.

Vermehrung

Im Fachhandel sind Samen zu erhalten. Die Zwiebeln bilden Kindel aus.

Glücksklee Oxalis deppei

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