Oxalis spiralis

Sauerklee, Oxalis vulcanicola

Wenn eine Pflanze wächst wie Unkraut, kann das auch Vorteile haben. Solche Arten erweisen sich in der Pflege gerne als genügsam und robust. Wie der hier gezeigte Sauerklee, der als Oxalis vulcanicola im Handel zu finden ist.

Seine richtige botanische Bezeichung lautet Oxalis spiralis ssp. vulcanicola. Dass ssp. oder subsp. (= Subspezies) zeigt an, dass es sich um eine Unterart, in diesem Fall von Oxalis spiralis, handelt.

Von diesem Sauerklee sind Sorten mit gelben, grünen und roten Blättern zu erhalten. Seine kleinen gelben Blüten erscheinen von Mai bis zum ersten Frost.

Oxalis spiralis vulcanicola

Pflege
  1. Standort: sonnig bis schattig
  2. Substrat: Standardmischungen
  3. Gießen: an- aber nicht austrocknen lassen
  4. Düngen: von April bis August
  5. Winterhart: nein, frostfrei überwintern
  6. Vermehrung: Samen, Stecklinge

Standort: Damit sich die Blätter färben können, ist ein sonniger bis halbschattiger Standort ideal. Die rein grünen Sorten gedeihen sogar im Schatten.

Substrat: Handelsübliche Mischungen für Zimmer- oder Kübelpflanzen können verwendet werden.

Gießen: Die Erde darf zwischen den Wassergaben antrocknen. Ballentrockenheit kann zum Abwerfen von Blättern und Blüten führen.

Gelegentlich auftretende Staunässe ist für Oxalis vulcanicola kein Problem. Für die dauerhaft sumpfige Kultur eignet er sich aber nicht.

Düngen: Mit Langzeitdünger im Frühjahr oder von April bis September monatlich mit Flüssigdünger. Im ersten Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen muss nicht gedüngt werden.

Überwintern: Oxalis vulcanicola verträgt keinen Frost. Überwintert werden kann kühl und fast dunkel, bei 5 bis 10 °C oder warm und hell.

Sauerklee

Vermehren

Der Sauerklee lässt sich mit Samen oder Stecklingen vermehren.

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