Skimmia japonica

Skimmie

Die Skimmie stammt aus Ostasien und zählt zu den Rautengewächsen (Rutaceae). Sie ist unter anderem mit den Zitronen (Citrus) und den Kumquats (Fortunella) verwandt.

Es handelt sich um eine zweigeschlechtliche Art, es gibt Pflanzen mit männlichen und weiblichen Blüten. Wer möchte, dass nach der Blüte Beeren angesetzt werden, muss beide Geschlechter kultivieren. Bestäuben lassen sich die Blüten mit einem Pinsel.

Von Skimmia japonica sind verschiedene Sorten zu erhalten. Sie unterscheiden sich in der Farbe ihrer Blüte sowie der Höhe, die zwischen 50 und 100 Zentimetern variieren kann.

Sie eignet sich für das Beet, den Balkon oder die Terrasse und bei kühler Überwinterung auch für die Kultur als Zimmerpflanze.

Skimmia japonica

Pflege
  1. Standort: absonnig bis halbschattig, Morgen-/Abendsonne
  2. Gießen: an- aber nicht austrocknen lassen
  3. Düngen: von April bis September mit Stäbchen oder Flüssigdünger
  4. Substrat: Blumen-/Kübelpflanzen-, Rhododendronerde
  5. Überwintern: im Topf winterhart bis -15 °C, im Garten bis -20 °C
  6. Vermehrung: Stecklinge

Im Garten oder auf dem Balkon ist vom Frühjahr bis in den Herbst ein halbschattiges und im Winter ein schattiges Plätzchen ideal. Im Haus sollte sie ganzjährig hell patziert werden.

Etwas Morgen- oder Abendsonne werden vertragen. Die Wintersonne kann zu Erfrierungen durch Kahlfrost führen und die Mittagssonne im Sommer lässt die Blätter ausbleichen.

Als Substrat eignen sich die üblichen Mischungen für Zimmer-, Kübelpflanzen oder Rhododendren. Man lässt die Oberfläche zwischen den Wassergaben trocknen.

Ballentrockenheit verträgt die Skimmie nicht. Wenn im Sommer gelegentlich etwas Wasser im Untersetzer stehen bleibt, ist das nicht schädlich.

Skimmie

Zur Düngung können Stäbchen oder die flüssigen Varianten verwendet werden – von April bis September. Damit beginnt man erst ein Jahr nach dem Umtopfen.

Ein guter Zeitpunkt für den Schnitt, ist nach der Blüte, im Mai oder Juni. Dann wird entweder Verblühtes entfernt oder man kürzt Skimmia japonica bis ins alte Holz ein, damit sie kompakt austreibt.

Überwintern

Die Skimmie ist im Topf winterhart bis -15 °C. Danach kann es kritisch werden. Damit ihr Kahlfröste nicht schaden können, sollte sie während dieser Zeit schattig platziert werden. Die Erde hält man mäßig feucht, austrocknen darf sie aber auch jetzt nicht. Gegossen wird nur an frostfreien Tagen.

Im Haus sind 5 bis maximal 10 °C ideal.

Im Garten verträgt sie etwas mehr Frost, bis ungefähr -20 °C.

Vermehren

Die Vermehrung kann durch Stecklinge, die im Frühjahr geschnitten werden, erfolgen.

Im Garten

Skimmia japonica eignet sich gut für ein halbschattiges Plätzchen im Garten. Ideal ist ein humoser, gleichmäßig feuchter aber nicht nasser Boden. Ist der eher mager, kann man ihn durch das Einarbeiten von Blumenerde oder Kompost mit Humus anreichern.

Skimmie im Garten

Skimmia „Magic Marlot“

Skimmia Magic Marlot

Skimmia japonica „Magic Marlot“

„Magic Marlot“ wächst langsamer als die grünen Sorten. Das ist für buntlaubige Formen nicht ungewöhnlich. Da sie nur kurzzeitig etwas Frost verträgt, sollte sie im Haus überwintert werden.

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