Acer platanoides

Spitzahorn

Die Ahorne (Acer) sind nahe mit den Rosskastanien (Aesculus) und entfernt mit dem Guaraná (Paullinia cupana) sowie dem Litschibaum (Litchi chinensis) verwandt.

Von den geschätzt 100 Arten dieser Gattung, sind einige auch bei uns heimisch. Dazu zählt der hier vorgestellte Spitzahorn (Acer platanoides). Wer solch einen Baum in seiner Nachbarschaft hat, muss sich um seine Ansiedlung keine Gedanken machen. Er lässt sich nämlich von alleine in Balkonkästen oder Kübeln nieder.

Da er schnittverträglich ist, eignet er sich gut zur Gestaltung als Bonsai. Es werden Sorten mit grünen, rötlichen oder panaschierten Blättern angeboten.

Acer platanoides

Pflege
  1. Standort: absonnig bis halbschattig
  2. Gießen: antrocknen lassen, mäßig im Winter
  3. Düngen: alle 4 bis 8 Wochen von April bis September
  4. Substrat: Blumen-/Kübelpflanzenerde, aufgelockert mit Bimskies oder Tongranulat
  5. Winterhart: ja, je nach Sorte im Topf bis -25 °C
  6. Vermehrung: Samen, Stecklinge

Standort: Vollsonnig bis halbschattig werden vertragen. Wer den Spitzahorn während der heißen Sommerwochen nicht täglich gießen möchte, platziert ihn absonnig, also hell mit Morgen-/Abensonne oder im Halbschatten.

Wenn es sein muss kommt er sogar mit Schatten zurecht. Ist dort aber sehr anfällig für den Befall mit Mehltau.

Substrat: Steht Acer platanoides ganzjährig im Regen, ist eine durchlässige Mischung ideal. Verwenden kann man dafür 2 Teile Blumenerde sowie je einen Teil Sand und Tongranulat.

Exemplare die überdacht stehen, können in Blumen- oder Kübelpflanzenerde kultiviert werden.

Gießen: Das Substrat sollte gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass sein. Es darf zwsichen den Wassergaben an-, aber nicht austrocknen. Ballentrockenheit führt zum Abwerfen der Blätter. Davon kann sich der Ahorn erholen, wenn sie nur kurzzeitig, also nicht länger als 2 Tage auftritt.

Düngen: Flüssigdünger wird von April bis September alle 4 bis 8 Wochen verabreicht. Stäbchen können im Frühjahr in den Topf kommen, mit einer Nachdüngung im Sommer.

Überwintern: Die grüne Naturform hat sich bei mir im Topf als gut winterhart erwiesen und verbringt die kalte Jahreszeit frei stehend im Garten. Ob auch die anderen Sorten so robust sind, kann ich nicht beurteilen.

Im Winter wird nur an frostfreien Tagen gegossen, man hält die Erde mäßig feucht. Sie darf aber auch jetzt nicht austrocken.

Spitzahorn

Vermehren

Der Spitzahorn lässt sich mit Samen vermehren, die im Herbst gesät werden und erst im Frühjahr keimen.

Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)

Innerhalb der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) ist die Gattung Acer in die Unterfamilie der Rosskastaniengewächse (Hippocastanoideae) eingeordnet. Mit der auch als Marone bekannten Esskastanie (Castanea sativa) ist sie übrigens nicht verwandt. Sie zählt, wie auch die Eiche, zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae).

Eine weitere populäre Art aus dieser Pflanzenfamilie ist der Waschnussbaum (Sapindus mukorossi). Seine Früchte werden als biologisches Waschmittel verwendet. Ausführliche Informationen dazu bietet diese Seite.

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