Primula vulgaris

Primel

Von den Primeln (Primula) gibt es mehrere hundert Arten, die überwiegend aus den gemäßigten Regionen der nördlichen Halbkugel stammen. Sie zählen zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae) und sind unter anderem mit den Alpenveilchen (Cyclamen) verwandt.

Als Frühblüher für das Beet, den Balkon und auch das Zimmer, sind die auf Primula vulgaris basierenden Sorten sehr beliebt. Sie werden von Dezember bis März in vielen Blütenfarben angeboten.

Primula vulgaris

Pflege
  1. Standort: sonnig und hell im Zimmer, absonnig bis halbschattig auf dem Balkon oder im Garten, etwas Morgen-/Abendsonne
  2. Gießen: gleichmäßig feucht
  3. Dünger: Flüssigdünger von April bis September monatlich, Stäbchen, Komposterde
  4. Temperatur: 5-15 °C im Zimmer, ist auch im Topf oder Kasten winterhart
  5. Substrat: Blumenerde
  6. Vermehrung: Samen

Die Pflege im Zimmer

An im Winter gekauften Primeln kann man sich auch in der Wohnung für einige Wochen erfreuen, wenn sie sonnig bis hell, aber kühl platziert werden. Ideal ist ein Temperaturbereich von 5 bis 10 °C.

Die Erde hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. Es darf kein Wasser im Untersetzer stehen bleiben.

Da häufig mehrere Pflanzen in einen Topf gequetscht wurden, kann unter Umständen tägliches gießen notwendig sein. Siehe weiter unten im Text, Absatz „Mini-Primeln“.

Die Kultur auf dem Balkon

Primeln eignen sich für die ganzjährige Kultur auf dem Balkon, im Topf, Kasten oder Kübel. Ideal ist ein heller bis halbschattiger Standort, ohne Mittagssonne.

Dort können sie auch während des Sommers oder bereits ab Herbst vereinzelt ein paar Blüten zeigen.

Als Substrat kann man handelsübliche Blumenerde verwenden. Sie darf weder zu nass, noch zu trocken sein. Am besten lässt man sie zwischen den Wassergaben an-, aber nicht austrocknen.

Im Winter muss nur an frostfreien Tagen gegossen werden.

Auf dem Balkon oder der Terrasse sollte man sie aber erst platzieren, wenn keine allzuheftigen Fröste mehr erwartet werden. Sonst können die Blätter und Blüten erfrieren. Meistens treiben sie nach ein paar Wochen wieder aus.

Die in Discountern und Supermärkte angebotenen Pflanzen kommen direkt aus dem Gewächshaus und sind noch nicht abgehärtet.

Als Dünger kann man zweimal jährlich Stäbchen oder von April bis September monatlich Flüssigdünger verabreichen. Wird jährlich umgetopft, dann ist keine zusätzliche Düngung erforderlich, da die meisten Erden vorgedüngt sind.

Primel

Die primel im Garten

Am wenigsten Pflege benötigen Primeln, wenn sie in den Garten gepflanzt werden. Der Boden sollte gleichmäßig feucht, aber nicht nass sein und Humus enthalten. Etwas Sand und Lehm werden ebenfalls vertragen.

Mini-Primeln

Primeln werden auch als Minis und in sehr kleinen Töpfen angeboten, sodass ihre Wurzeln die Erde gut durchdrungen haben. Oft sitzen sogar mehrere Pflanzen eng nebeneinander. Für ein paar Tage kann man sie darin kultivieren. Allerdings verbrauchen sie das Wasser recht schnell und müssen dann täglich gegossen werden.

Mini-Primel

Vermehrung

Die Anzucht aus im Fachhandel erhältlichen Samen ist möglich.

Verwandte Pflanzen:

1 Kommentar

  1. 27. Februar 2013

    […] Verwandtschaft mit den Primeln (Primula), ist der Spitzblume (Ardisia crenata) auf den ersten Blick nicht anzusehen. Sie stammt aus China, […]