Thevetia peruviana

Tropischer Oleander, Schellenbaum

In den subtropischen und tropischen Regionen gilt der Tropische Oleander oder Schellenbaum, wie Thevetia peruviana auch genannt wird, als beliebter Zierstrauch. Er kann über 5 Meter hoch werden und stammt aus Mittel-/Südamerika.

Das Hundsgiftgewächs (Apocynaceae) ist übrigens näher mit den Tempelbäumen (Plumeria) und den Immergrün (Vinca) verwandt, als mit dem „echten“ Oleander (Nerium oleander).

Tropischer Oleander

Der Tropische Oleander in einer Hotelanlage auf Teneriffa.

Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig auf dem Balkon, vollsonnig im Zimmer
  2. Substrat: Kübelpflanzenerde
  3. Gießen: an- aber nicht ausgtrocknen lassen
  4. Düngen: von März/April bis August
  5. Überwintern: bei 15 °C
  6. Vermehrung: Samen, Stecklinge

Standort: Wenn der Tropische Oleander üppig blühen soll, ist ein voll- bis teilsonniger Standort, mit mindestens 3 Sonnenstunden täglich ideal. Auf dem Balkon kommt er auch mit lichtem Halbschatten zurecht, zeigt sich dort aber blühfaul.

Im Gegensatz zum „echten“ Oleander, verträgt es der Tropische nicht ganz so kalt und darf erst ab Mitte oder Ende Mai auf den Balkon kommen.

Wer ausreichend Platz hat, zum Beispiel in einem Wintergarten, kann ihn ganzjährig im Haus kultivieren. Dort muss er sonnig und hell stehen.

Substrat: Handelsübliche Mischungen für Zimmer- und Kübelpflanzen sind geeignet.

Gießen: Gleichmäßig feucht aber nicht tropfnass. Das Substrat sollte angetrocknet sein, bevor gegossen wird.

Ballentrockenheit führt zum Abwerfen der Blätter, wird aber besser vertragen als Staunässe. Trotzdem muss sie die Ausnahme sein.

Düngen: Gedüngt wird Thevetia peruviana von April bis September, entweder monatlich mit Flüssigdünger oder 1- bis 2-mal mit Langzeitdünger wie Stäbchen oder Granulat.

Im ersten Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen sind keine Düngergaben erforderlich.

Überwintern: Zum Überwintern ist ein sonniges Plätzchen, bei Temperaturen um 15 °C ideal. Es werden auch Werte darunter vertragen, ist der Tropische Oleander zu kühl platziert, kann er einen Teil seiner Blätter abwerfen.

Schneiden: Bei guter Pflege wächst Thevetia peruviana schnell und muss regelmäßig geschnitten werden. Der Hauptschnitt darf im Frühjahr erfolgen, das Ausdünnen ist den ganzen Sommer über möglich.

Wie bei vielen anderen Hundsgiftgewächsen auch, ist sein Pflanzsaft giftig und kann zu Hautreizungen führen.

Schellenbaum

Vermehren

Wenn es warm ist, bei Temperaturen ab 20 °C, bewurzeln Stecklinge schnell. Sie werden nach dem Schnitt in handelsübliche Blumenerde gepflanzt.

Der Standort für die Aufzucht sollte hell, aber ohne direkte Sonne sein. An sie können die Jungpflanzen gewöhnt werden, wenn sie angewachsen sind und sich neue Blätter zeigen.

Thevetia peruviana

Thevetia peruviana Steckling

Hundsgiftgewächse

Neben dem „echten“ und dem Tropischen Oleander, zählen noch weitere populäre Zierpflanzen zu den Hundsgiftgewächsen.

Verwandte Pflanzen: