Scaevola aemula

Blaue Fächerblume

Die Blaue Fächerblume (Scaevola aemula*) ist auch mit gelben, lila, rosa und weißen Blüten zu erhalten, stammt aus Australien und zählt zur Familie der Goodeniengewächse (Goodeniaceae).

Sie wächst kriechend und blüht von Mai bis November. Die Triebe können bis zu 50 Zentimeter lang werden und kommen in einer Blumenampel oder im Kasten gut zur Geltung.

Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Gießen: durchdringend im Sommer, fast trocken im Winter
  3. Dünger: Flüssigdünger monatlich von April bis September, Stäbchen
  4. Substrat: Einheitserde, Kakteenerde
  5. Winterhart: nein, bei 10 °C überwintern
  6. Vermehrung: Samen, Stecklinge

Da sie keinen Frost verträgt, sollte sie erst nach den Eisheiligen auf den Balkon kommen. Dort ist ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen ideal, im Zimmer sollte sie sonnig platziert werden.

Als Substrat eignet sich Einheitserde. Wer dazu neigt, zuviel zu gießen, kann sie mit etwas Tongranulat und/oder Sand durchlässiger machen. Oder es kommt Kakteenerde zum Einsatz.

scaevola aemula

Vom Frühjahr bis in den Herbst darf durchdringend gewässert werden. Die Fächberblume wird dabei solange gegossen, bis die Erde keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann. Bis zur nächsten Wassergabe lässt man das Substrat dann fast austrocknen.

Mit dem gelegentlichen Austrocknen des Topfballens kommt sie zurecht. Staunässe verträgt sie auf Dauer nicht.

Im ersten Jahr nach dem Um- oder Eintopfen, muss Scaevola aemula nicht gedüngt werden. Anschließend kann man von April bis September einmal im Monat halb konzentrierten Flüssigdünger verabreichen. Bei mir kommt die organische Variante zum Einsatz.

blaue fächerblume

Überwintern

An einem hellen Plätzchen, bei Temperaturen um die 10 °C, lässt sich die Fächerblume überwintern. Jetzt gießt man nur schlückchenweise und soviel, das die Erde nicht austrocknet. Nasses Substrat in Kombination mit niedrigen Temperaturen kann zu Wurzelfäule führen.

Zurückschneiden kann man beim Einräumen ins Winterquartier oder im Frühjahr.

Vermehren

Vermehrt habe ich sie noch nicht, es sollen aber Stecklinge möglich sein.

* Wird im Handel gelegentlich unter dem Synonym Scaevola saligna angeboten.