Houttuynia cordata

Chamäleonpflanze, Eidechsenschwanz

Chamaeleonpflanze

Houttuynia cordata stammt aus Ostasien und ist unter anderem in China und Japan heimisch. Die als Chamäleonpflanze oder Eidechsenschwanz bekannte Art zählt zur Familie der Eidechsenschwanzgewächse (Saururaceae).

In ihrer ostasiatischen Heimat gilt sie als Gemüse mit antibakteriellen und blutreinigenden Inhaltsstoffen.

Angeboten wird sie als winterharte Staude für das Beet und die Flachwasserzone des Teichs. Allzuviele Minusgrade scheint sie jedoch nicht auszuhalten, ich habe das Überwintern im Garten zweimal probiert, überlebt hat es keine der Pflanzen. Die Winter in Mannheim sind zumeist nicht sehr streng, tiefer als -15 °C fallen die Temperaturen hier sehr selten.

Es sind verschiedene Sorten zu erhalten, mit gemusterten und einfarbig grünen Blättern. Die Chamäleonpflanze eignet sich für den Balkon oder als Zimmerpflanze, sollte aber kühl überwintert werden.

Houttuynia cordata

Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Gießen: gleichmäßig feucht bis nass
  3. Dünger: halbkonzentriert, flüssiger Blüh-/Grünpflanzendünger monatlich, Stäbchen
  4. Substrat: Blumenerde, mineralische Mischung bei sumpfiger Kultur
  5. Winterhart: nein, bei 5-10 °C überwintern
  6. Vermehrung: Samen, Stecklinge

Der Standort darf sonnig bis halbschattig sein. Die buntlaubigen Sorten sollten aber nicht zu dunkel stehen, das kann sich negativ auf ihre Färbung auswirken. Auf dem Balkon oder der Terrasse platziert man sie erst, wenn nicht mehr mit Frost zu rechnen ist. Sonst können junge Blätter und Triebe abfrieren.

Als Substrat kann handelsübliche Blumen- oder Balkonpflanzenerde verwendet werden. Die hält man gleichmäßig feucht. Das oberflächliche Antrocknen zwischen den Wassergaben wird vertragen, ganz austrocknen sollte die Erde aber nicht.

Houttuynia cordata besiedelt in ihrem natürlichen Lebensraum auch sumpfige Regionen und kommt mit Staunässe gut zurecht. Torfhaltige Erdmischungen neigen aber zum Faulen, wenn sie dauerhaft unter Wasser stehen. Das riecht nicht nur unangenehm, die entstehende Gase können den Pflanzen schaden.

Will man sie dauerhaft sumpfig kultivieren, dann ist es besser, wenn ein mineralisches Substrat zum Einsatz kommt, wie wie zum Beispiel Bimskies oder Akadama, gerne in Kombination mit etwas lehmiger Gartenerde.

Houttuynia cordata

Düngen kann man von April bis September flüssig oder mit Stäbchen, jeweils in der halben Konzentration. Im ersten Jahr nach dem Kauf und/oder umtopfen ist keine Düngung erforderliche. Anschließend können monatlich Flüssigdünger oder im Frühjahr und Sommer Stäbchen verabreicht werden. In der halben bis vollen Konzentration, je nachdem wann die Erde das letzte Mal erneuert wurde.

Wächst die Chamäleonpflanze in einem rein mineralischem Substrat, dann passt eine monatliche Flüssigdüngergabe nach Herstellerangabe.

Chamäleonpflanze

Überwintern

Der Winterstandort sollte kühl sein, bei Temperaturen zwischen 5 und 10 °C. Die Erde hält man gleichmäßig feucht, aber nicht nass.

Houttuynia cordata

Vermehren

Houttuynia corda lässt sich durch im Fachhandel erhältliche Samen oder Stecklinge vermehren.