Blechnum spicant

Rippenfarn

Von den Rippenfarnen (Blechnum) werden, obwohl es von ihnen mehr als 100 Arten gibt, bei uns hauptsächlich der heimische Blechnum spicant sowie der tropisch-subtropische B. gibbum kultiviert. Einige Mitglieder dieser Gattung bilden übrigens einen Stamm aus und sehen den Palmfarnen ähnlich.

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Blechnum spicant liegt in Europa, Afrika, Asien und Nordamerika. Er wird zwischen 20 und 70 Zentimeter hoch und eignet sich gut für die Kultur im Topf.

Blechnum spicant

Pflege
  1. Standort: hell bis schattig, keine Sonne bei Frost, keine Mittagssonne im Sommer
  2. Gießen: an- aber nicht austrocknen lassen
  3. Substrat: Azaleen-/Rhododendronerde
  4. Düngen: gelegentlich von April bis September
  5. Überwintern: im Topf winterhart bis -20 °C
  6. Vermehrung: Sporen

Standort: Als Waldbewohner passt der Rippenfarn gut auf den halbschattigen bis schattigen Balkon. Ideal ist ein absonniges Plätzchen, ohne Mittagssonne im Sommer. Die Wintersonne darf man ihm ebenfalls nicht zumuten, aufgrund von Kahlfrostgefahr.

Substrat: Die Erde sollte leicht sauer sein. Ich verwende einen Mix für Azaleen und andere Rhododendren.

Gießen: Vom Frühjahr bis in den Herbst muss das Substrat gleichmäßig feucht gehalten werde. Der Rippenfarn verträgt kurzzeitig auch Staunässe. Die Erde darf zwischen den Wassergaben nur an-, aber nicht austrocknen.

Düngen: Es reichen monatliche Gaben von April bis September. Stäbchen eignen sich ebenfalls. Sie kommen im Frühjahr und Sommer in den Topf.

Rippenfarn

Überwintern

Zum Überwintern ist ein geschütztes Plätzchen, zum Beispiel an der Hauswand ideal. Die Erde hält man nur mäßig feucht, es wird schlückchenweise gewässert und nur an frostfreien Tagen.

Wie auch die anderen immergrünen Pflanzen, sollte man den Rippenfarn im Winter vor der Sonne schützen. Sogar bei Tempetaturen unter dem Gefrierpunkt könnte sie seine Blätter erwärmen, sodass er versucht Wasser aus den gefrorenen Wurzeln zu ziehen. Was dazu führt, dass die Blätter vertrocknen und er absterben kann.

Da auch gefrorene Erde austrocknet, kann es Sinn machen, Blechnum spicant während langer Frostperioden für einige Zeit kühl im Haus zu platzieren und zu gießen.

Weitere Arten